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Das EICLHR - EICLHR

Europäisches Institut für
zertifizierte Arbeits- und Menschenrechte

European Institute for
Certified Labour and Human Rights
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Das EICLHR

Über uns
Das EICLHR
von Anfang an
Von langjährigem Engagement zur unabhängigen Zertifizierungsstelle
 
Das EICLHR – European Institute for Certified Labour and Human Rights (Europäisches Institut für zertifizierte Arbeits- und Menschenrechte) befindet sich zwar formal in der Neugründung, seine fachlichen und inhaltlichen Wurzeln reichen jedoch weit zurück. Das Institut baut auf langjährigen Erfahrungen und Erkenntnissen aus der praktischen Arbeit für bessere Arbeitsbedingungen und die Wahrung von Menschenrechten auf – insbesondere auf der Arbeit der IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr und ihres Initiators Jörg Kibbat.
 
2008 – Der Ursprung: Initiative FahrGut
 
Den Ausgangspunkt bildete die bereits im Jahr 2008 gegründete Initiative FahrGut. Mit ihr setzte sich Jörg Kibbat frühzeitig für bessere Arbeitsbedingungen, mehr Rechte und eine stärkere gesellschaftliche Anerkennung von Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrern ein.
 
Aus diesem Engagement entwickelte sich zunehmend eine über die Transportbranche hinausgehende Auseinandersetzung mit der Frage, wie Arbeits- und Menschenrechte innerhalb von Unternehmen und entlang wirtschaftlicher Strukturen nachhaltig gestärkt werden können.
 
2015/2016 – Wirtschaft und Menschenrechte rücken in den Mittelpunkt
 
Im Jahr 2015 brachte Jörg Kibbat seine Erfahrungen in die Entwicklung des ersten deutschen Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte 2016–2020 ein und war an dessen Entstehungsprozess federführend beteiligt.
 
Die damit verbundenen Fragestellungen begleiteten seine weitere Arbeit über die folgenden Jahre. Neue gesetzliche Anforderungen, europäische Entwicklungen sowie die wachsende Bedeutung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten von Unternehmen führten zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der ursprünglichen Ansätze.
 
Auf dieser Grundlage befasst sich Jörg Kibbat bis heute auch mit der Weiterentwicklung eines Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte für den Zeitraum 2026–2031, der die aktuellen europäischen Anforderungen und Entwicklungen im Bereich der Arbeits- und Menschenrechte berücksichtigen soll und den er im Juli 2026 in 4 Bänden auf knapp 1.000Seiten fertigstellte.
 
Pandemie – Praktische Unterstützung für das Fahrpersonal
 
Während der COVID-19-Pandemie war Jörg Kibbat als Vorstandsvorsitzender des BGV – Bundesverband GüterTransport & Verkehr tätig.
 
In einer Zeit, in der Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Versorgung leisteten und gleichzeitig vielerorts mit erheblichen Einschränkungen konfrontiert waren, engagierte er sich für konkrete und unmittelbare Unterstützung. Dazu gehörten unter anderem die Versorgung von Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrern mit Essenspaketen sowie die Bereitstellung mobiler Sanitäranlagen.
 
Darüber hinaus setzte er sich für gesetzliche Anpassungen zugunsten des Fahrpersonals sowie für Maßnahmen zur Begrenzung außergewöhnlicher Belastungen bei den Frachtkosten ein.
 
IGTV – Arbeits- und Menschenrechte ganzheitlich betrachten
 
Mit der Gründung der IGTV – Interessenvertretung GesundheitTransfer & Verkehr wurde der Fokus erweitert. Im Mittelpunkt standen nun verstärkt arbeits- und menschenrechtliche Defizite innerhalb von Unternehmen und in deren unmittelbarem Umfeld.
 
Dabei entstand ein ganzheitlicher Ansatz: Arbeits- und Menschenrechte sollten nicht erst am Arbeitsplatz betrachtet werden, sondern bereits bei der Anwerbung und Rekrutierung von Beschäftigten beginnen und sämtliche Phasen bis hin zum täglichen Arbeitsleben umfassen.
 
Die entscheidende Frage lautete zunehmend: Wie können Unternehmen nachweisbar zeigen, dass Arbeits- und Menschenrechte nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern in der Praxis tatsächlich gelebt werden?
 
FairTOP3 – Arbeits- und Menschenrechte messbar und zertifizierbar machen
 
Aus diesen Erfahrungen und Fragestellungen entwickelte Jörg Kibbat das Projekt FairTOP3 – mit dem Anspruch, ein Zertifizierungssystem zu schaffen, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt und Arbeits- und Menschenrechte anhand konkreter und nachvollziehbarer Kriterien überprüfbar macht.
 
Unter Einbeziehung von fünf führenden Menschenrechtsorganisationen entstand ein Ansatz, der nicht ausschließlich Unternehmensprozesse betrachtet, sondern insbesondere die Perspektive der Menschen berücksichtigt, die von diesen Prozessen unmittelbar betroffen sind.
 
FairTOP3 verfolgt damit den Grundgedanken eines „Zertifizierungssystems für Menschen – von Menschen“ und schafft die Grundlage für eine unabhängige Bewertung gelebter Arbeits- und Menschenrechtsstandards.
 
Heute – Das EICLHR entsteht
 
Die Erfahrungen aus mehr als einem Jahrzehnt praktischer Interessenvertretung, die Erkenntnisse aus der Arbeit an wirtschafts- und menschenrechtlichen Fragestellungen sowie die Entwicklung von FairTOP3 münden heute in der Gründung des EICLHR – European Institute for Certified Labour and Human Rights.
 
Das EICLHR soll als unabhängige Zertifizierungsstelle für Arbeits- und Menschenrechte die bisherigen Arbeiten institutionell bündeln, weiterentwickeln und wissenschaftlich begleiten.
 
Damit steht die Neugründung des EICLHR nicht am Anfang einer Idee, sondern ist die konsequente Weiterentwicklung eines Weges, der bereits 2008 begonnen hat.
 
Vom Engagement für einzelne Berufsgruppen über die unternehmerische Verantwortung für Arbeits- und Menschenrechte bis hin zu einem unabhängigen europäischen Zertifizierungsansatz: Das Ziel ist geblieben – menschenwürdige Arbeit sichtbar, überprüfbar und nachweisbar zu machen.
GEMEINSAM VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN.
Für eine faire, transparente und verlässliche Arbeitswelt in Europa.

Das EICLHR schafft eine unabhängige Plattform für Transparenz, Forschung, Zertifizierung und Dialog – für eine Arbeitswelt, in der Qualität, Verantwortung und Verlässlichkeit nicht nur behauptet, sondern nachvollziehbar belegt werden.
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